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NETZWERK
BOGEN
HÄNGER
HÄNGERANSCHLÜSSE
UNTERGURT
WINDFACHWERK
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Netzwerk
Die
Hängeranordnung ist das Herz eines jeden Netzwerkbogens und bildet den
Hauptunterschied zu Stabbögen mit vertikalen Hängern. Die Tatsache, dass
im Vergleich zu den Normalkräften die Längsbiegemomente und Querkräfte in
Ober- und Untergurt von Stabbögen mit vertikalen Hängern sehr groß und für
die Bemessung maßgebend sind, ist nicht zutreffend für
Netzwerkbogenbrücken. Das Hängernetz wirkt wie die Füllstäbe in einem
Fachwerk, was dazu führt, dass bei Netzwerkbögen für alle Lastfälle die
Normalkräfte im Bogen und Untergurt dominant sind.
Es gibt mindestens zwei Theorien einer Hängeranordnung, die ein effizientes Tragwerk erzielt. Beide Theorien schlagen
vor, die oberen Hängerknoten in gleichen Abständen am Bogen zu verteilen.
Dadurch wird, unter anderem, eine gleichförmige Knicksicherung des Bogens in Bogenebene
erzielt.
Der ersten
Theorie liegt eine fest vorgegebene Hängeranordnung (nach Per Tveit) vor, die jedoch für jedes Brückenprojekt angepasst werden
kann. Dominieren konzentrierte Lasten wird die Neigung der Hänger flacher
und umgekehrt.
Die zweite Theorie schlägt eine
radiale Hängeranordnung
(nach Brunn & Schanack) vor. Alle Hänger
schließen mit demselben Winkel am Bogen an. Diese Hängeranordnung
kann sehr leicht für verschiedene Brückenprojekte angewendet werden.
Der Bogenfußpunkt bildet durch die steife Verbindung zwischen Bogen und
Untergurt eine Störzone im Tragverhalten eines Netzwerkbogens. Deshalb ist
für jedes Brückenprojekt eine empirische Anpassung der geometrischen Lage
der ersten Hänger unmittelbar am Bogenfußpunkt notwendig.
Hilfe dazu gibt es
hier.
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